Bis 200 Euro reicht der vereinfachte Spendennachweis zur Vorlage beim Finanzamt (siehe Formulare)
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Der Adventskalender arbeitet eng mit Sozialämtern, Wohlfahrtsverbänden, ausgewählten Vereinen und Selbshilfegruppen zusammen. Und keine Spendenmark geht verloren.
Mittlerweile hat der Adventskalender seinen 60. Geburtstag gefeiert.
1.281 Mark kamen zusammen, als die Süddeutsche Zeitung 1948/49 zum ersten Mal ihre Leser um Hilfe für Obdachlose, Flüchtlinge und hungernde Menschen bat.
In der 60. Aktion 2008/09 spendeten die SZ-Leser die Rekordsumme von
5.590.000 Euro (Stand April 2009).
Die SZ-Lokalredaktion begann zur Jahreswende 1948/49 Kleider, Lebensmittel und Geld für die vielen durch Krieg und Vertreibung in Armut geratenen Menschen zu sammeln. Ihren Namen bekam die Hilfsaktion am 1. Dezember 1950. An diesem Tag schrieb der Leiter der Lokalredaktion, Bernhard Pollack: "Von heute an werden wir täglich ein Beispiel der besonderen Not innerhalb der Mauern Münchens bringen. Vielleicht wird ein Adventskalender daraus, dessen Fenster durch gute Taten erhellt werden."
Die Not hat heute ein anderes Gesicht. Sie ist oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen, aber deshalb nicht weniger schlimm. Besonders in den letzten Jahren hat sich für viele Menschen die soziale Lage dramatisch verschlechtert. Der kürzlich veröffentlichte Armutsbericht der Bundesregierung bestätigt dies.
Die Süddeutsche Zeitung und die SZ-Landkreisredaktionen (Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, Garching, Starnberg, Würmtal, Unterhaching und Wolfratshausen) berichten in der Adventszeit täglich über das Schicksal armer, kranker und behinderter Menschen sowie über die Arbeit von Sozialverbänden, Tafeln, Nachbarschaftshilfen, Selbsthilfegruppen und Hospizen, um nur einige zu nennen, und bittet die Leser um Spenden. Der Adventskalender kann mit diesen Spendeneinnahmen dann wieder ein Jahr lang denen helfen, die dringend Hilfe brauchen.