Bis 200 Euro reicht der vereinfachte Spendennachweis zur Vorlage beim Finanzamt (siehe Formulare)
Es war ein langgehegter Traum, den Dagmar M. (Name geändert) so gerne verwirklicht hätte: Die 55-jährige Mutter wollte wenigstens einmal gemeinsam mit ihrem zwölfjährigen Sohn in Urlaub fahren.
Für die schwerbehinderte Frau, die unter fortschreitender Muskelschwäche litt und deshalb 24 Stunden am Tag auf Hilfe angewiesen war, hätte das kein leichtes Unterfangen bedeutet: Zwei Helfer hätten die Rollstuhlfahrerin begleiten müssen. Da sie von einer kleinen Erwerbsunfähigkeitsrente und Sozialhilfe lebte, hätte sie einen Urlaub nie finanzieren können. Der SZ-Adventskalender wollte deshalb der Mutter und ihrem Sohn helfen – doch vor wenigen Wochen starb sie an einer Lungenentzündung. Der Sohn lebt nun bei einer langjährigen Helferin und Freundin, die ihn schon nach dessen Geburt in den Armen hielt und selbst zwei Kinder hat. Sie soll nach dem Willen der Verstorbenen die Pflegemutter werden, darüber muss demnächst das Jugendamt nach Prüfung des Antrags entscheiden.
Seit ihrem siebten Lebensjahr war Dagmar M., die in einem Heim aufwuchs, an den Beinen weitgehend gelähmt. Mit 32 Jahren hatte ihre Muskelkraft so nachgelassen, dass sie ihren Beruf in derDatenbearbeitung aufgeben musste. Inzwischen habe der Zwölfjährige begriffen, dass er seine Mutter nicht mehr wird umarmen können, erzählt die künftige Pflegemutter. Er habe eigentlich nur einen Wunsch, sagt sie und fügt hinzu: „Das hört sich jetzt vielleicht dumm an. Aber er möchte einen Grabstein für seine Mutter, damit er einen Ort hat, wo er mit ihr reden kann.“
Wer helfen will, wird um ein Geldgeschenk gebeten, das überwiesen oder Montag bis Donnerstag von 9.30 bis 18 Uhr sowie Freitag und Samstag von 9.30 bis 16 Uhr im SZ-Servicezentrum, Fürstenfelder Straße 7, eingezahlt werden kann.
Unser Spendenkonto:
„Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e. V.“ Stadtsparkasse München
Kto.-Nr. 600700
(BLZ 701 500 00)
Spenden für das SZ-Hilfswerk sind steuerlich abzugsfähig; bis 200 Euro reicht der vereinfachte Nachweis. Bei Spenden von mehr als 200 Euro senden wir die Spendenbestätigung zu, sofern auf der Überweisung der Absender vollständig angegeben ist. Jede Spende wird voll dem guten Zweck zugeführt. Alle Kosten trägt der Süddeutsche Verlag.
(SZ vom 9.12.09)